Internationales Jugendmediencamp in Münster vom 1.-15.8.2004 - 100 Jugendliche aus 12 Nationen bilden Mediennetzwerke

Die internationalen Partner des Bürgermedienzentrums Bennohaus haben in dieser Woche die offiziellen Einladungen zur Teilnahme am 4. Internationalen Jugendmediencamp erhalten. Es findet in den ersten beiden Augustwochen in Münster statt.

Im Rahmen eines Netzwerkes fünf Europäischer Projekte mit 12 Partnern werden Jugendliche und junge Erwachsene, unter der Leitung von bereits seit Jahren in den Partnerländern qualifizierten internationalen Medientrainern, Videofilme, Live-Sendungen im lokalen Fernsehen und Internetbeiträge zu künstlerischen, europapolitischen und interkulturellen Themen produzieren. Die Ergebnisse werden auch im Internet auf der multimedialen Plattform www.youth4media.com präsentiert. Das Mediencamp wird mit dem großen Event „Intercult 2004“ am Freitag, den 13. August 2004 und mit einem Abschlussfest am Samstag, den 14. August offiziell abgeschlossen.

Die beteiligten Partner sind Deutschland/ Münster und Mühlhausen , England/ York , Frankreich/ Orléans, Israel/ Rishon Le-Zion, Niederlande/ Hengelo, Norwegen/ Kristiansand, Polen/ Lublin und Russland/ Braniewo, Rjasan, Schweden/ Göteborg, Tunesien/ Monastir, USA/ Fresno, Weißrussland/ Minsk.

Erstmalig konnten Jugendliche aus allen Partnerstädten Münsters eingeladen werden, um gemeinsam in zwei spannenden Wochen ihre Medienkompetenz und ihre Fähigkeiten als Multiplikatoren weiter zu entwickeln. Zum ersten Mal dabei sind Jugendliche aus Tunesien, Weißrussland und den USA.

"Einen bunten Kulturmix" verspricht sich Katharina Oehrens, Studentin und Projektleiterin des Internationalen Jugendmediencamps im Bürgermedienzentrum Bennohaus. Ihr Organisationsteam, bestehend aus vielen engagierten jungen Leuten, möchte dabei aber nicht nur den Rahmen für mediale Erfolgserlebnisse ermöglichen, sondern achtet bei der Gestaltung der Veranstaltung vor allem auch auf den interaktiven Charakter der Veranstaltung, damit die "Kulturen in Dialog zueinander treten."

So plant etwa die Medientrainerin Marie Schmidt, die internationalen Multiplikatoren intensiv bei der Gestaltung und Leitung der neun verschiedenen Workshops einzubeziehen.

"Die Jugendlichen der teilnehmenden Nationen können viel voneinander lernen" so Dr. Musholt, der Geschäftsführer des Bürgermedienzentrums Bennohaus. Insbesondere Themen der unterschiedlichen christlichen, orthodoxen, muslimischen und jüdischen Religionen, Fragen der Menschenrechte sowie Rechte der Frauen sollen von den Jugendlichen bearbeitet werden.

Informationsdienst Interaktiv, Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V.

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